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~*~Das Leben ist nur ein Hauch in der Unendlichkeit der Zeit~*~

Lichtermeer
für Toleranz und
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Der ganz normale Alltag - Widersprüche in der Schule


Ich bin müde... keine Lust... wie spät ist es überhaupt? ....

(sieht auf den Wecker)
AAAH !!! 7 Uhr! Ich komm' zu spät! Nicht schon wieder! .....
Was mach ich denn jetzt? Was zieh ich an! .....
(sieht auf die Uhr)
Nein, schon 5 nach 7. Ich muss los! - Frühstück noch - keine Zeit...
(ruft) Ich komm zu spät, ich komm zu spät! - Jetzt aber los....

- Hey - Tasche vergessen
(zurück - Tasche nehmen - los -)
- Wenn ich mich beeile, schaff ich es noch. Bloß nicht den Bus verpassen (rennt los)
(stolpert) Neeeeeiiin!
(der Bus fährt davon)
Was mach ich denn bloß? ....
(rennt los) Vielleicht schaff ich es ja noch.

10 Minuten später - völlig aus der Puste
(erleichtert) geschafft - Lehrer noch nicht da.

weitere 10 Minuten vergehen
- Na toll, der darf zu spät kommen...
Lehrer kommt rein
Lehrer (schreit): "Ruhe! Seid doch nicht so laut"
Schülerin halblaut zum Nachbarn: "Aber selber!"
Lehrer: "Seid ruhig und schlagt Seite 64 auf. ..... Ich möchte, dass ihr jetzt den Test lest und die Aufgaben bearbeitet"
- Ich hasse das... Warum bin ich nicht im Bett geblieben - wo ich schon verschlafen habe...

(die Schüler machen sich an die Aufgaben - es raschelt - der Lehrer holt seelenruhig seine Zeitung heraus und beginnt zu lesen; dabei isst er seine Banane...)
- Mein Magen knurrt, ich hab' Hunger... Ich hätte doch lieber etwas essen sollen, anstatt mich heute morgen damit abzuquälen pünktlich zur Schule zu kommen... - vielleicht sollte ich...
(holt ein Butterbrot heraus...)
Schüler (flüstert): "Bist du verrückt! Du weißt doch, dass das verboten ist, ... - wenn der Mayer das merkt..."
Lehrer: "Was ist denn hier los?" (sieht das Butterbrot) "Pack das sofort weg!" (schreibt sich irgendetwas in seinen Lehrerkalender)
ein Kichern von hinten: "Jetzt gibt's ne 6, hihi"
- Halt doch die Klappe!
(es schellt - die Schüler werden unruhig)
Lehrer: "Ich entscheide wann Pause ist! Ihr hattet heute morgen schon genug Pause. Macht weiter..."

(die Stunde scheint endlos lange voranzugehen... endlich ist Pause...)
- Na endlich, die Erlösung! .....

(es schellt - die Pause ist vorbei - Schüler drängen ins Gebäude)
- Sag mal, wo haben wir eigentlich Geschichte?
Schülerin: Keine Ahnung... Oben?
- Beeilen wir uns...
Lehrerin: "Tut mir leid, der Lehrergang ist für die Schüler tabu!"
- Na toll... Jetzt dürfen wir einen Umweg nehmen

(es schellt zur Stunde - sie eilen hinauf - der Lehrer ist schon da)
Lehrer: "Da ihr schon mal steht könntet ihr ja auch mal Kreide holen und die Tafel putzen - bitte ordentlich"
Schülerin: "Ich hol' Kreide..."
- Na toll, Tafel putzen - womit hab ich das nur verdient?!

(die Stunde nimmt ihren gewohnten Lauf, bis plötzlich ein Handy klingelt)
Lehrer: "Einen Moment..." (geht ran) "Ja ... - mhm ... - aber sicher doch..."
Schülerin: "Als mein Handy gestern geklingelt hat durfte ich nicht einmal rangehen..."
Schüler: "Ist doch klar, die Lehrer dürfen alles, was wir nicht dürfen!"

(der Rest der Stunde verläuft normal, auch die nächste Stunde verläuft wie üblich, bis es gegen Ende die Quartalsnoten gibt)
Lehrerin: Rosenberg - vier
Minden - drei minus
Lier - fünf plus
Schülerin: "Warum das denn?"
Lehrerin: "Was hast du erwartet? Von nichts kommt nichts."
Schülerin: "Stimmt doch gar nicht!"
Lehrerin: "Ruhe!
Grahner - zwei minus
Reich - auch
Landmann - eins minus
.....
Schüler: "War ja klar, ist ja auch die Lieblingsschülerin. Dabei ist die auch nicht viel besser als der Jens, und der bekommt nur ne zwei Minus"
- Die hat uns doch in der Hand. Die kann machen was sie will. Würd mich nicht wundern, wenn sie nen Würfel hat mit lauter drei minus und vieren - und Fünfen natürlich.
Schüler: "Und ne eins für Fräulein Oberschlau..."

(eine Halbe Stunde später... Herr Hillgarter betritt den Raum)
Lehrer (zu einer Schülerin): "Wie siehst du denn heute aus?"
Schülerin: "Neuste Mode!"
Lehrer: "Spar dir das für deine Freizeit. Die Schule ist zum Lernen da, nicht um wie auf dem Laufsteg vor und zurück zu laufen. Der Rock ist eindeutig zu kurz!"
Schülerin (setzt sich): Dem schreibt keiner vor, was er anziehen darf. Turnschuhe zum Anzug - wie passt denn das zusammen.
- Ist doch typisch für ihn...
(der Lehrer kramt in seiner Tasche und sucht etwas - einige Minuten später)
Lehrer: "Martin, teil dir das Buch bitte mit Philipp." (er nimmt das Buch) "Na dann wollen wir uns mal wieder den Parabeln widmen"
(die Schüler stöhnen)
- Wenn ich an seiner Stelle wäre würde ich mir einen schönen fetten Strich in mein Notizbuch machen. Buch vergessen.
mehrere Schüler: "hihihi"
(später)
Schüler: "Wenn er doch mit dem Kaugummi nicht so nuscheln würde... man kann ja kaum etwas verstehen..."
- Ob ich ihn Fragen sollte, ob er noch eins für mich übrig hat...
(Schüler lachen)
- Halt, ich vergaß - wir dürfen ja kein Kaugummi kauen. .....


(es schellt)
Schülerin: "Endlich ist die Schule aus"
Schüler: "War ja auch schlimm genug"
- Der ganz normale Wahnsinn eben... wie immer... Mastes gut bis morgen dann.

(alle machen sich auf den Weg)


Lehrer (denkt): verrückter Tag.... und doch ganz normal....


~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~

ist zwar eine etwas ältere Geschichte, aber ich finde sie dennoch gelungen... leider ist mir mal wieder kein Titel eingefallen

Es war eine kalte Winternacht, aber sie stand dennoch am Fenster, dachte nach. Dachte nach über alles was geschehen war...
Nein, so konnte es nicht mehr weitergehn, das wusste sie. Tagein, tagaus war es alles das Gleiche. Heiße Tränen stiegen in ihr auf, fielen schließlich zu Boden. Jede Träne, hatte einen Grund, eine Bedeutung...
Was ihre Freunde wohl gerade machten? Was er wohl gerade machte. Sicher nicht am Fenster stehen und heulen.

Wie sinnlos doch alles war. Sie wusste, dass die Tränen nichts daran ändern würden, aber sie konnte einfach nicht mehr. Monate lang hatte sie so getan, als ob alles in Ordnung sei, war tapfer gewesen. Niemand hatte sie weinen sehen. Nicht eimal damals, an jenem Tag, da es endgültig vorbei war. Sie hatte einfach nur dagesessen, stumm, leblos. Dann war sie aufgestanden und gegangen. Still. Ohne ein Wort.
Wie lange schien das schon her zu sein. Nur einige Monate waren vergangen, 3 Monate, aber es schien ihr wie eine Ewigkeit. Alles war so weit entfernt, und dennoch war die Erinnerung daran noch immer präsent, vor allem jetzt.

Der kalte Wind strich ihr durchs Haar. Und im Rauschen der Bäume, schien sie seine Stimme zu hören.
Sie bemühte sich die Tränen zurückzuhalten, aber es gelang ihr einfach nicht. Sie starrte gen Himmel. Die Sterne strahlten, als schienen sie sich zu freuen, aber in ihrem Herzen gab es keine Freude mehr. Auch keine Liebe, keinen Hass. Nur die Trauer. Die Trauer die sie voll und ganz erfüllte. Wieder fielen ein Paar Tränen zu Boden, leise.

Es hatte alles keinen Sinn mehr. Es hatte einfach keinen Sinn. Was war bloß geschehen. Aus dem vor kurzem, doch so fröhlichen Mädchen, war nun eine traurige, junge Frau geworden. “Menschen ändern sich”, hatte sie früher immer gesagt, “Veränderung ist wichtig”... Aber hatte sie jemals wirklich ihre eigenen Worte verstanden? Was brachte einen Menschen dazu sich zu verändern? Warum gerade auf diese oder jene Weise?
Früher hatte sie daran geglaubt, das alles einen Sinn hatte, aber stimmte das wirklich? Worin bestand schon der Sinn wenn die Menschen sich in wahllosen Kriegen gegenseitig niedermetzelten? Wenn Kinder sinnlos starben? Worin bestand der Sinn, wenn eine junge Frau in einer Nacht wie dieser einsam am Fenster stand und weinte?

Noch einmal hob sie ihren Kopf gen Himmel. Sprach ein letztes, verzweifeltes Gebet.
“Lieber Gott, bitte mach, dass sie es verstehen, irgendwann... Bitte wache über sie, schenk ihnen Hoffnung, und Glück, und Freude. Lass sie ...” sie brach ab “lass sie glücklich werden..., ohne mich.” Eine Träne lief über ihre Wange.

Sie drehe sich um. Schaute sich noch eimal in dem Zimmer um, in dem Zimmer, dass so lange ihr Zuhause gewesen war. Dann ging sie zum Schrebtisch. Kritzelte ein Paar letzte Worte aufs Papier.
“Es tut mir leid” ... “Bitte verzeiht.” ... “Aber ich kann nicht mehr.” ... “Hier gibt es keinen Platz für mich.” ... “Ich gebe niemandem von euch die Schuld... Aber ich muss es einfach tun. Um euretwillen” ... “Es tut mir leid”
Ihre Tränen weichten das Papier auf. Die Tinte verlief einwenig. Und dennoch stand es da, schwarz auf weiß.

Sie ging. Zog nicht einmal ihren Mantel an. Ging einfach raus. Raus in die Dunkelheit. Atmete die kalte Luft ein. Früher hatte sie so etwas oft getan. War einfach nach Draußen in die Kälte geflüchtet. Die kalte Luft machte einen kühlen Kopf. Half ihr die Gedanken wieder zu ordnen.
Dieses Mal war es nicht so.
Sie ging schneller. Schien vor etwas zu flüchten. Vor sich selbst? Ihre Schritte hallten auf dem Asphalt wieder. Die Schritte einer einsamen jungen Frau. Wie spät es jetzt wohl war. Er schlief sicher schon.
Sie ging duch die Stadt. Sah hier und da einige verliebte Pärchen aus der Dico kommen. Sie kniff die Augen zusammen.
Nein, das konnte sie nicht ertragen. Sicher, es war nicht fair, aber was im Leben ist schon fair.

Sie ging weiter. Schritt für Schritt. Dachte über alles nach. “Es liegt nicht an dir, es liegt an mir”,“es tut mir leid”.
Immer wieder kamen ihr seine Worte in den Sinn. “Du wirst einen Besseren finden.” Wenn er wüsste...
Sie hatten sich entschieden Freunde zu bleiben. Aber es ging nicht.
“We are not friends, we never were. And I can fool my friends, but I can´t fool myself. What I want from you, I can never have...”
Warum fiel ihr das gerade jetzt ein. Nein ,sie wollte nicht wieder weinen, nie mehr. Die Welt würde sich immer weiterdrehen. Tränen würden trocknen. Der Schmerz würde vergehn...
Sie ging noch schneller. Der Wind wehte ihre Tränen fort. Die lief durch die Dunkelheit. Schritt für Schritt ohne sich umzuschauen. ...

Sie wusste nicht wieviel Zeit vergangen war. Die Zeit spielte nun keine Rolle mehr. Alles spielte keine Rolle mehr.
ie fand sich auf einer Brücke wieder. Nicht weit von ihrem Zuhause entfernt. Sie sah ein letztes Mal in den Himmel. Sah noch einmal sein Gesicht vor ihr. Hauchte ein letztes, zartes “Ich liebe dich”, dass vom Wind fortgetragen wurde. Dann nichts mehr. ...

Es war ein kalter, grauer Morgen, wie so oft. Er stand auf. Alles schien ganz normal, ein Tag wie jeder andere. Dann fiel sein Blick plotzlich auf das Buch, das aufgeschlagen auf dem Tisch lag. “Nur düstern Frieden bringt uns dieser Morgen;
Die Sonne scheint, verhüllt vor Weh, zu weilen.
Kommt, offenbart mir ferner, was verborgen,
Ich will dann strafen oder Gnad erteilen,
Denn nimals gab es ein so herbes Los...”
Er brach ab. Er spürte einen tiefen Schmerz in seinem Herzen. Irgendetwas war passiert, und er wusste, dass von nun an nichts mehr so sein würde wie es war...



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